Wie finde ich Hilfe?

Wenn Angst Dein Leben beeinträchtigt und sich Dein Denken fast zwanghaft nur noch um Dein körperliches Empfinden dreht, Du Situationen aus Angst vor einem möglichen Panikanfall, vermeidest, solltest Du Dir überlegen Hilfe zu suchen. Die erste Anlaufstelle ist der Hausarzt. Hausärzte werden Dir vermutlich eine Überweisung zu einem Facharzt ausstellen und dieser wird Dir helfen eine geeignete Therapie zu finden. Es bedeutet nicht, dass Du schwach bist, wenn Du Dir Hilfe brauchst. Eine Angststörung ist nicht ein Indiz dafür, dass Du ein schwacher Mensch bist. Das bist Du nicht. Eine Angststörung ist eine legitime psychiatrische Notsituation, die in fachliche Hände gehört.

 

Als ich noch unter der Angststörung litt, war das Internet noch eher eine Grauzone - erst in den letzten Jahren meiner Störung wurde es umfassender. Die ersten Angst-Foren entstanden, erste Internet-Auftritte von Homöopathen, psychologische Berater, Mentoren, Coaches, Geisterheiler, Motivator (die Liste geht endlos weiter), entstanden. Gibst Du heute die Begriffe Angst, Panik, Agoraphobie in einer Suchmaschine oder im Social Web ein, erwartet Dich ein umfassendes Angebot von Autoren, Coaches, Homöopathen, Beratern u.a., die viel versprechen. "Angstfrei in 30 Tagen" oder "Nie mehr Angst" werden versprochen. Was diese Offerten in der Regel alle gemeinsam haben: Sie kosten Geld. Natürlich arbeitet niemand umsonst und eine Dienstleistung sollte entlohnt werden. Aber...! In Deutschland wird so viel kontrolliert. Es gibt Regeln, Regulierungen, Vorschriften, Gesetze. Menschen, die durch (sogar willkürlich gesetzte) Köder andere Menschen abmahnen. In diesem Dschungel kennen sich sogar oftmals nicht einmal renommierte Juristen aus. In der virtuellen Welt tummeln sich dazu Menschen, die sich als Life-Coach, Therapeut, Berater titulieren. Fast scheint es so, als würden es täglich mehr. Ich beobachte das schon eine längere Zeit, erfasse auch die Erfahrungen von Betroffenen, die diese "Wunderheiler" ausprobiert haben - zumeist aus Verzweiflung. Weniger als eine Handvoll berichten von positiven Fortschritten. Viel springen von einem Hoffnungsträger zum nächsten. "Alles klang so überzeugend, so einfach!", las und hörte ich nicht nur einmal.

 

Ein wenig schmunzeln muss ich schon, wenn ich lese was sich manche "Berater" oder "Therapeuten" einfallen lassen, um ihre Klienten zu ködern. Sehr selten lese ich klare Ansagen. oft klingt es banal und euphorisch mitreißend und wenig logisch. 365 E-mails für 1 EUR/Tag. Jeden Tag eine E-Mail, oder ein Abo über Angstbewältigung. (Das wird im Atemzug mit einem Kaffee erwähnt, der so viel kosten würde). Versprochen wird viel, verdient offenbar auch gerne. Darf ich überhaupt als Mensch einem anderen Menschen versprechen, dass ihm garantiert seine Angst wegtherapiere? 


Angststörungen sind sehr tiefgründige psychische Störungen. Sie kam nicht einfach nur so in das Leben eines Betroffenen geflattert. Sie hat ihre Ursachen, Gründe, unverdaute Emotionen, gar Traumata, die nicht verarbeitet worden sind. Es ist ein Irrtum zu glauben, dass wenn die Ursachen der Angststörung herausgefunden sind, (die Betroffene in vielen Fällen auch schon erahnen) die Angst sofort zurück ins Exil rast. Es liegt ein viel zu komplex, erlerntes fehlgeleitetes Denk-Konstrukt vor, dass immerfort Angst erzeugt. Es ist anzuraten es mit Hilfe von fachkundiger Anleitung zu erkennen und verändern (stoppen) zu können. Oftmals gibt s auch weitere psychologische Diagnosen. Eine Angststörung erfordert eine qualitative tiefer gehende Behandlung. Ich werde nicht gesund, weil ich ein Buch einer oder eines Ex-Betroffenen lese, wie sie es geschafft haben ihre Angststörung zu überwinden. Niemand wird gesund, wenn er sich selbst zum positiven Denken zwingt oder auf die Einnahme von Psychopharmaka setzt. Es ist viel schwieriger, viel komplizierter, viel tiefsitzender. Jeder menschliche Weg ist besonders und mancher Weg erfordert mehr Zeit und Behandlung als ein anderer. Symptome verschwinden auch nicht, wenn wir uns ein paar Pillen einwerfen. Eine Therapie ist maßgeblich entscheidend und wichtig.

 

Auch die Selbstdisziplin (Ich muss mich nur der Angst stellen - Es ist ja nur Angst) sind oft Mühen, mit dem der Betroffene nicht wirklich Erfolg erzielt. Es endet häufig in ein stetiges auf und ab. Ich bin zwar auch überzeugt, dass nicht jeder promovierte Homo Sapiens sich mit manifestierten Angststörungen auskennt. Es liegt mir am Herzen Euch Betroffenen zu schreiben, dass Ihr sehr genau überlegen sollt, wenn Ihr einmal über ein "internettes" Angebot schlittert Euch aus der Angststörung zu helfen. 

 

Diplom-Psychologe Wolfgang Siegel www.wolfgang-siegel.de

 

 

Nähere Informationen auch hier: www.angstselbsthilfe.de

 

Hoffnung - ein wertvoller Funke

Hoffnung kostet Kraft und Mut. Hoffnung ist aber ein wertvoller Funke, um neue Wege zu finden. Richtungswechsel müssen manchmal einfach sein, denn Resignation kann schmerzen. 

 

Wie häufig lese ich den Satz: "Mir kann sowieso keiner mehr helfen!" oder "Bei mir funktioniert das alles nicht". Manchmal lese ich auch: "Bei allen anderen klappt es - nur bei mir nicht!". Es sind Sätze, die mich traurig machen. Aus ihnen lese ich die Schwere des Leidens der Betroffenen, mit der sie übermannt werden. Sie kämpfen jeden Tag. Sie suchen verzweifelt nach Lösungen. Sie verstehen es einfach nicht, warum es andere scheinbar so einfach geschafft haben. Offenkundig eine sehr vertrackte Situation!. Wenn sich die Gedanken einmal angefangen haben zu drehen, ist es unglaublich schwer sie zu stoppen! 

 

Manchmal lese ich auch. "Komisch. Mir ging es doch schon gut. Die Angst war weg und nun kam sie ganz plötzlich wieder. Ich hatte jetzt wieder eine ganz furchtbare Panikattacke. Das verstehe ich nicht!". Ich habe doch schon so viel gemacht und geschafft. Ohne, das etwas war. 

 

Angst ist unkontrollierbar. Gegen sie dauerhaft kämpfen kann auch keiner erfolgreich. Wie kommt es, dass die Angst einfach nicht verschwindet, obwohl der Betroffene doch theoretisch weiß, dass sie nicht gefährlich ist.? Was ist der Grund dafür, dass eine heftige Panikattacke einen Menschen immer noch in Angst und Schrecken versetzen kann? Warum lässt sie sich nicht aufhalten oder stoppen? Welche Rolle spielt der Alltag, das Berufsleben, die Familie ….?

 

Es gibt unendlich viele Fragen und mitunter auch unendlich viele Erklärungen und Antworten. Es ist des "Betroffenen" großes Steckenpferd sich auf die Suche nach Erklärungen und Lösungen zu begeben. Irgendwie und irgendwo haftet immer eine mögliche Erklärung.. Der Streit mit dem Partner, die nervigen Kinder, die Überforderung im Job, das Mobbing am Arbeitsplatz, der soziale Druck... Wir können uns alle beklagen. Irgendwo passt es immer nicht. Wir wettern über Ungerechtigkeiten - und die geschehen ums uns herum - ständig. Die Emotionen kochen hoch und fühlen sich an wie "Symptome". Gedanken gesellen sich dazu und et voila ein "herzliches Willkommen der nächsten Panik-Wellen!". Die Füße kribbeln, die Atmung fällt schwer, unwirkliches Sehen, eine Schwindelattacke, ein drohender Herzinfarkt oder der Leitgedanke: Ich könnte durchdrehen. Es ist einfach nicht mehr auszuhalten. Was diese Gedanken für einen Stress im Körper erzeugen, ist nicht von der Hand zu weisen. Wie soll es da einem Menschen gutgehen! Der Betroffene nimmt die Emotionen oft gar nicht mehr wahr - er erkennt für sich nur körperliche Symptome und sieht sich selbst in "ernster Gefahr". Er beginnt zu kämpfen. Gegen sich, gegen die Symptome. Er möchte sie weghaben! Jetzt und sofort! Er bittet um Abhilfe, Ob bei Ärzten, bei Psychologen, Therapeuten oder Beratern. "Bitte wegmachen! Ganz schnell! Das ist alles nicht auszuhalten!". Und leider ist das alles nicht so einfach. Das "Wegmachen" funktioniert nicht. Es hilft keine "Pille", keine "Anleitung" - es helfen auch keine aufklärenden Worte. Es hilft nicht das positive Ergebnis einer körperlichen Untersuchung. Im Kopf dreht es sich weiter. Ein Gedanke jagt den nächsten. Immer wieder neue Symptome schauen vorbei. Mit jedem Tag, mit jedem Monat und Jahr wächst die Resignation. Betroffene einer Angststörung kann großes Lob ausgesprochen werden für ihre Ausdauer nach Lösungen zu suchen. Sie probieren viel. Sie halten jeden Tag tapfer ihre Angst aus. Sie verstehen es selbst alles nicht. Trotzdem sie am Boden liegen, rappeln sie sich immer wieder hoch. Nur wissen sie manchmal nicht mehr wie sie es anstellen sollen.

 

Der Funke "Hoffnung" trägt sie. Er leitet sie an nicht ans Aufgeben zu denken. Das ist auch gut so, denn es gibt Wege aus der Störung. Diese Wege können ganz unterschiedlich sein. Auch aus einer "scheinbar" negativ verlaufenden Therapie nimmt der Betroffene garantiert etwas mit. Auch wenn es ihm tatsächlich noch nicht bewusst ist. Er wird es vielleicht später verstehen. Manchmal sind es diese Hürden, die gemeistert werden müssen, um den richtigen Weg zu finden. Das umfassende Therapieangebot ist nicht immer gleich zu verstehen. Welche Therapie, welcher Therapeut ist tatsächlich für mich der oder auch die "Richtige"? Das kann durchaus eine anstrengende Reise werden. 

 

Wie werde ich von der Störung befreit? Schafft das überhaupt jemand? Gibt es diese eine Anleitung, die alle Fragen beantwortet und den Weg weist? Ich könnte jetzt aufgrund meiner Erfahrung den Finger heben und schreiben. Das solltest Du tun - oder auch jenes musst Du unbedingt lassen, dafür aber unbedingt diesen Weg suchen! Was würde es helfen? Mitgeben kann ich Dir nur, das was in meinem Herzen verankert ist. "Auch Du kannst es schaffen!".

 

Eine Angststörung ist tatsächlich aufzulösen. Ich würde liebend gerne die Hand heben und Dich von der Einnahme von Psychopharmaka abhalten. Das kann ich aber nicht und werde es nicht. Es ist immer (D-)eine ureigene Entscheidung. Dazu würde Dir liebend gerne erklären, dass es eigentlich doch ganz einfach ist... der Ausgang aus der Störung. Ich würde Dich fest in den Arm nehmen und Dir Hoffnung machen. "Du - ja, auch Du schaffst es!".

 

Viele Ex-Betroffene, die an Noch-Betroffenen (hier schließe ich mich auch mit ein) ihre Erfahrungen weitergeben wollen, wirken schroff. Fast als wäre es alles so einfach. Sie wissen selbst, dass es auf der einen Seite zwar einfach ist, aber auf der anderen Seite wirklich viel Mut und Energie kostet. Nehmt es den Ex-Betroffenen nicht übel, wenn Sie auf Euch so wirken. Wenn die Störung einmal überwunden worden ist, gar verstanden was los gewesen war, dann erleben sie diese Störung wie eine mehrmalig gelöste Mathematik-Aufgabe, deren Lösung sofort ersichtlich ist. Ich bin mir sicher jeder Ex-Betroffene möchte den Betroffenen wachrütteln und ihm zeigen: "Was ich da geschafft habe - ja, das schaffst auch Du! Du gehst einfach los - Du gehst los trotz der widrigen Gedanken und der Symptome. Du gehst los, weil Du erfahren willst ob Dein Drama-Kopfkino auch wirklich passieren wird!" - Du weichst nicht aus. Du setzt Dich aus und bist auch bereit dafür zu sterben (Wirst Du bestimmt nicht). Es ist tatsächlich so, dass diese andere, völlig neue Sichtweise am Anfang viel Mut, Kraft und Erkenntnis erfordert. Zu diesem gelangt man nicht einfach durch Geisterhand und es benötigt, meiner Meinung nach, erfahrene Fachleute. Denn in dieser Richtung seinen Weg zu einem Leben mit mehr Freiheit und ohne Einschränkungen zu gehen, erfordert viel mehr als nur ein paar gesagt bekommende Worte oder gelesene Erklärungen. 

 

Wichtig ist, dass in Euch der Funken Hoffnung stetig flackert und ihr Eure Wege sucht und findet. Denn es lohnt sich! Vertraut darauf! Wikipedia würde der Störung keine Seite widmen, wenn es nur eine Farce wäre! 

 

 

 

 

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Egoismus - Die Angst steuert gerne

Aus heutiger Sicht empfinde ich manches Verhalten, was ich während meiner Angststörung an den Tag gelegt hatte als sehr egoistisch. Ich hatte es natürlich nicht geplant. Nein! Es ist mit den Jahren gewachsen. Der Rückzug aus dem sozialen Leben hatte schleichend stattgefunden. Anfangs war es die Einkaufstour in die Nachbarstädte, der Besuch bei Bekannten/Familie/Freunden aus diesen Orten.  Etwas was ich einfach nicht mehr geschafft hatte. Weil mir schon die Vorstellung so etwas zu tun Schwindelanfälle schenkte. 

 

Da gab es aber dennoch diesen Wunsch nach einem bestimmten Buch, nach einer neuen Lieblingsjeans oder einem neuen Kosmetikartikel. Heute ist das ja alles kein großes Problem mehr. Damals gab es das noch nicht, das Online-Shopping. Das Internet war noch in weiter Ferne. So motivierte ich die gesamte Familie mir diese Wünsche zu erfüllen. Ich hätte es ja nicht gekonnt. Ich war ja "angstkrank". Für mich war es unvorstellbar zu einem Buchladen zu fahren oder in der großen City von Dortmund wie es sonst üblich war mir neue "Kleidung" zu holen. Auch das neue Buch, die neue CD, der neue Videofilm, einen neuen Lidschatten... All´ das konnte ich nicht einfach so erwerben. Meine Familie wurde tätig. Sie ging los um mir meine Wünsche zu erfüllen. Manche Läden (gerade bei Kleidung) gaben sogar schon etwas zur Auswahl mit. Ich probierte die Hose oder anderes zu Hause an und meine Mutter fuhr es ggfs. wieder zurück ins Geschäft. Dieser Prozess nahm immer weiter Überhand. Wünsche nach einem Lieblingsessen? Den Erwerb eines in der Werbung gesehenen neuen Produktes? - Kein Problem. Meine Familie zog los. Aus Mitleid mit mir. Ich saß wie ein "Würmchen" zu Hause und träumte vom schönen Leben. Oft bedauerte ich mich. An anderen Tagen schämte ich mich für mein Verhalten. Für die Mühen, die ich anderen kostete. Angst macht egoistisch. Die Familie "rannte" sich die Beine für mich aus. Meine Mutter wurde zur "Friseurin" oder auch zur "Handwerkerin".  Sie besorgte mir unendlich viel, was mir ein wenig Sonne in mein Leben bringen sollte. Sie verzichteten auf Unternehmungen, weil ich sie vor lauter Panik anflehte nicht den Tagesausflug zu unternehmen und mich nur nicht alleine zu lassen. Irgendetwas sprach aus mir und zog alle Register. Auf Knien flehte die Angst in mir. Es war schändlich. Nur aus Angst den Tag nicht zu überleben. 

 

Die Angst hatte mich verändert. Meine Persönlichkeit verändert. Sie hatte mich zu einem Egoisten werden lassen. Ständig und vor allem hatte sich die Angst in den Vordergrund geschoben. Die Ausreden flossen wie Tränen aus meinem Mund. Das Mitleid war nicht nur da - es wurde gefordert. Niemand - davon war ich felsenfest überzeugt - der keine Angststörung hatte.  könnte sich ausmalen wie unfair das Leben zu mir gewesen war. Besonders an den Tagen an dem ich wie Espenlaub gezittert hatte. oder an Tagen an dem ich das "durchlebte" Mobbing in der Schule als das größte Drama interpretierte, was kein anderer in dieser Art und Weise, wie es mir widerfahren war, erlebt hatte. Ich hatte ja schließlich nichts dafür gekonnt, dass damals alle Lehrer wegsahen. Ich war unschuldig, denn die anderen hatten mich krank gemacht. 

 

Angst hatte mir die Empathie geraubt. Knallhart saß sie am Steuer und gab ihr Kommando: "Das kannst Du nicht! Das schaffst Du nicht! So schlecht geht es nur Dir. Du bist ein Sonderfall. Dich hat es am "aller-aller-schlimmsten" getroffen. Der Strudel drehte sich unentwegt. Die Familie war hilflos. Sie sah den täglichen Kampf gegen die Angst. Sie wollte helfen, konnte helfen, aber leider nur in einer nicht idealen Art und Weise. Die Familie nahm die Wege ab. Sie verzichtete auf eigene Unternehmungen. Auch sie passte sich viel zu sehr an. Sie verzichtete. 

 

Die Angst lachte sich dabei ins Fäustchen. Sie hatte gewonnen. Sie wurde stärker und stärker. Irgendwann dominiert sie den Tag. Sie stand mit mir Dir auf und ging mit mir ins Bett. Sie wies mich an, wie ich zu leben hätte.

 

Tatsächlich kann eine Angststörung - wenn sie unbehandelt bleibt - so schlimm werden. Daher ist es wichtig sich zeitnah und am besten so früh wie möglich in fachkundige Hände zu begeben. Irgendwann gibt es diesen Punkt, da kommt der Betroffene nicht einfach wieder so aus dem falschen Denk-Kreislauf heraus. Da kann er noch so wütend werden. Auf sich, auf die Angst. Da kann er noch so viele Bücher lesen oder Vorhaben planen beim nächsten Mal nicht die Flinte ins Korn zu werfen. 

 

Natürlich nimmt sich der Betroffene vor, dass er sich seinen Ängsten stellt. Bloß nicht davonlaufen! Bloß nicht kapitulieren! Doch im Kopf sind die Mauern oft zu mächtig. Viel zu eifrig werden die Füße in die Hand genommen und die Flucht ergriffen. Schließlich zeigt der Körper: Rien ne va plus - Der Zustand scheint nicht mehr zu ertragen. Gleich drehe ich durch! Gleich breche ich zusammen! Gleich fährt der Notarzt vor! Gleich sterbe ich! Gleich verliere ich die Kontrolle? - Vor was auch immer! Aber diese Gedanken rasen im Eiltempo durch den Kopf. 

 

Und wer hat schon die Power sich diesem glaubhaften Szenario zu widersetzen! - Auch aus diesem Grund ist es kein einfaches Unterfangen eine Angststörung zu behandeln. Wer rennt schon freiwillig in sein Unglück (von dem er ja schon die erste Hälfte erahnt) nur um abzuwarten, ob es tatsächlich passieren wird? Wer setzt sich dem Schwindel, den Schwächegefühlen entgegen, die er live an seinem ganzen Körper durchlebt? 

 

Aber genau das ist der Punkt. Gegen seine eigenen Gedanken zu agieren! Gegen die Ahnungen, die im Kopf umhergehen. Gegen die körperlichen Symptome und der Ungewissheit! Es ist eine sehr schwierige Herausforderung! Bist Du bereit sie anzunehmen? Bist Du bereit zu schauen, ob das alles tatsächlich passieren wird? 

 

 

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Meisterklasse oder Looser - Gesellschaft am Rand

Betroffene einer Angststörung zeigen sich oftmals sehr empathisch, offerieren in der Regel eine bedingungslose Hilfsbereitschaft und präsentieren sich als wertvoller Zuhörer.. Mitgefühl/Empathie ist oftmals ein wesentlicher Bestandteil ihrer Persönlichkeit. Dabei wünschen sie sich selbst oftmals nur ein zartes Schulterklopfen, einige Funken Verständnis und etwas Hilfe für sich, denn meist tragen ihre Schultern schwere Lasten.  Warum kann Verzweiflung dennoch so groß werden, dass das eigene Leben sinnlos erscheint? 

 

Immer wieder erlebe ich viele Menschen, die eine seelische Krise (Angststörung/Depression o.a.) erleiden (oder auch erlitten haben), dass sie sich sehr mitfühlend präsentieren. Sie teilen offen ihre empathischen Gedanken mit, versuchen auch zu motivieren oder aufzumuntern, dabei geht es ihnen manchmal selbst auch nicht besser. .Tatkräftig entwickeln sie eine schnelle Hilfe, haben oftmals beeindruckende, spontane Hilfestellungen parat, um andere aus einer akuten Krise zu retten. Sehr viele Menschen behalten diesen Ansporn "Helfen zu wollen" auch weiterhin, obwohl sie ihre eigene schwere Zeit unlängst überwunden haben. Sie opfern bereitwillig ihre Freizeit, um andere zu stärken. Sie erinnern sich an ihre schwere Zeiten und können daher fix erfassen, was der "Mitmensch" gerade durchmacht. Wo sie selbst straucheln, finden sie den passenden Trost. Große Wellen der Empathie finden sich auch in der virtuellen Welt. Schicksale werden mitfühlend kommentiert, Worte des Mutes gesetzt. 

 

Bedeutet das nicht sogleich das Menschen, die mit ihrem Leben hadern diejenigen sind, die andere motivieren? Bedeutet es nicht auch, dass gerade diejenigen, die selbst auf Hilfe hoffen, die größte Anteilnahme an dem Leid der Anderen zeigen? Gerade politisch schlittert das Land in eine Zeit der Aufruhr. Es mehren sich kritische Stimmen an die Verantwortlichen des Landes.. Es entstehen gefährliche Gruppierungen. Sehr schnell wächst Hass, Wut und Egoismus. Die eine Seite bekämpft die andere Seite - dabei vergessen oftmals beide was demokratisches Denken bedeutet. oder was ein gegenseitiges Zuhören und Zureden für einen Wert besitzt. Schockiert hat auch der vermutliche, dramatische Tod des einstigen DSDS Anwärters Daniel Küblböck. Was muss in einem Menschen vorgehen, der so unsagbar verzweifelt sein Ende sucht? Wie viele Menschen wählen diesen Weg - still und leise - und enden als Randfigur der Gesellschaft! 

 

Unsere Gesellschaft gibt wenig Raum, wenig Platz für Menschen, die "Anders" sind. Oftmals wissen es diejenigen ja selbst, dass sie anders sind, können ihr "Anders-Sein" aber nicht abstellen. Warum sollten sie es auch? - Ihnen schlagen hohe Wellen entgegen. Sie passen nicht in die Schubladen. In ihrem Alltag könnten sie Fachbücher über Mobbing erstellen. Sie könnten über Häme und Unmut berichten, Referate über Hass und Missgunst halten.. Oft sind es Menschen mit ganz besonderen Talenten. Sie können oft das, was die meisten nicht können und sind einfach schlecht in dem, was sehr viele können. Warum schaut die Gesellschaft immer wieder weg? Warum müssen diese vielen Menschen den Weg eines Freitods wählen? Warum verlernen wir immer mehr uns gegenseitig zu respektieren? Was bewegt Menschen Aufmerksamkeit zu fordern, in dem sie gegen die wichtigen, menschlichen Werte mit voller Absicht verstoßen? 

 

Vermutlich werden psychische Erkrankungen noch weiter ansteigen. Vermutlich können wir den Tabu-Themen nicht länger entkommen. Es reicht nicht aus im virtuellen Netzwerk "Menschen mit einer anderen Gesinnung" zu löschen oder Konfrontationen zu meiden. Gerade in der Politik vermisse ich die "intellektuellen", klugen Stimmen. Ich vermisse die Lenker, die Denker, die sich nicht verstecken und Verantwortung scheuen.  Ich mag nicht die Phrasen zahlreich gesteuerter Journalisten, die sich am Schachbrett der Phrasen mit sicheren Zügen bewegen. Es könnte lauter hallen, ohne hässlich zu werden. Wir müssen nicht rechts enden und wieder blutig triefende Geschichte schreiben. Auch links müssen wir nicht marschieren und all´ das "nationale" verachten. Ich glaube hier erzählen ganz andere Menschen und hören sich nicht mehr gegenseitig zu.  Es mangelt an sozialen Denken und Werten. Es fehlt oft das "winzige" Schulterklopfen für den Menschen, der um die Ecke wohnt und anders ist. 

 

Angst ernährt sich aus vielen Quellen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

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So geht das ... oder etwa nicht?

In der Social Media Gemeinde schwärmen sie wie die Hummeln. heran. Menschen, die unter einer psychischen Krise leiden erhoffen  in der "virtuellen" Welt Antworten, Verständnis und Anerkennung zu finden.  Es gibt hunderte von "Gruppen", die sich u.a. mit der Agoraphobie, den Panikattacken oder generell der  Angst beschäftigen. Jeder soll und darf sich beklagen, jammern oder auch sein Herz ausschütten. Fast jeder erhofft eine oder mehrere Antworten zu finden, die ihm den Weg aus der Störung aufzeigen werden, den ein anderer Betroffener mit Erfolg gegangen ist.  Es werden verordnete Medikamente verglichen, Befindlichkeiten ausgetauscht oder es werden Ratschläge erteilt. 

 

Es finden sich Experten, Coaches, Berater oder einfach ein Zusammenschluss von Betroffenen (ähnlich einer Selbsthilfegruppe). Es geht um clevere Slogans (Marketing) um sich die labilen, verzweifelten Menschen ins Boot zu holen oder auch um die scheinbar gegenseitige Hilfe. Es ist in der Tat nicht einfach einen kühlen Kopf zu bewahren und für sich die Spreu vom Weizen zu trennen. Nicht jeder Wortlaut offeriert einen "Gutmensch". Ähnlich wie in der Politik wird taktiert und traktiert. Es erfordert Geduld und Mut. 

 

Tatsächlich fühlen wir Menschen uns wohler, wenn wir Anleitungen in der Hand halten. Wir umgeben uns gerne mit Gewohnheiten, Sicherheiten und möchten so gar nicht kopflos in eine Situation geraten. Wenn wir wissen, dass ein anderer genau diesen Weg mit einem positiven Ergebnis gegangen ist, werden wir ihn auch wählen. Wir möchten ja auch genauso ans Ziel und fühlen uns erleichtert, wenn wir nicht auf Ungewissheit treffen. So werden innerhalb der verschiedenen Gruppen Medikamente "empfohlen" "Die musst Du nehmen, die haben mir geholfen" oder "Diese Buch musst Du lesen" "Diesen Therapeuten, Arzt, Coach solltest Du ausprobieren!"... Es gibt kein Ende von klugen Ratschlägen. Schließlich ist der Lesende verzweifelt, weiß einfach nicht mehr weiter und klammert sich an Alles und Jeden.  Fast jeder probiert und hangelt sich von einer Experten-Gruppe zu nächsten, nur um diese oftmals wieder mit großen Frust oder Enttäuschung zu verlassen. Nicht selten entstehen Dispute und hitzige Diskussionen. Es wird beleidigt, belehrt oder gewusst. So schön einfach schreibt es sich aus der Distanz. Mutig werden alle Buchstaben getippt, denn die Emotion des Gegenüber erschallt nur aus der virtuellen Ferne. Cybermobbing, Troll-ing heftet sich stets mit an. Therapien werden von manchen "alten Hasen" belächelt. "Das hilft doch alles nichts!". Es wird sich gegen die Fachleute verbündet, auf Fachärzte geschimpft oder Therapeuten an den Pranger gestellt: "Die kennen sich doch selbst nicht aus!".  Der Frust wird geteilt - oder auch nicht! 


Verbleiben viele  Fragen! Gibt es überhaupt diesen einen, wahren oder vielmehr richtigen Weg aus der Angststörung? Gibt es diesen erfolgreich gegangen Weg. der einfach nur noch zu nach zu gehen ist? Gibt es diese zu schluckende Pille, die alles wieder einfacher macht, was plötzlich so schwierig wurde? Darf ich den motivierenden Worten der "Social-Media-Experten" glauben, die sich selbst als hochgradig erfolgreich und qualifiziert einstufen, wenn es um "ihr" Behandlungsangebot gibt? - Stellt Euch auch die Frage, warum diese Menschen das Social Media Network in dieser Form nutzen, um auf "Beutefang" zu gehen?  Hinterfragt auch warum manche "Experten" nicht mit den Krankenkassen abrechnen oder aus welchen Gründen "Gruppen" aufgebaut werden, die eine kostenlose "Einführung" bewerben?  Überlegt ob es zu Eurem Vorteil ist sich diese Anleitungen zu holen und/oder auf Anerkennung/Verständnis zu hoffen? Denkt nach, wenn ihr Euch unter Gleichgesinnten bewegt und legt nicht jedes gelesen Wort auf die Goldwaage.! 

 

Geh´ Deinen Weg! Du kannst lesen, was andere Köpfe schreiben oder erzählen. Über ihre Erfahrungen, ihre Wege, ihre Gedanken, aber gehe Deinen eigenen Weg.. Nimm´ einfach Teile davon mit, aber nicht alle (ohne Bedingung). Jeder hat seinen eigenen Weg zu finden und zu gehen und keiner wählt stets weise  sogleich den Richtigen, der  treffsicher in die richtige Richtung führt , der für alle Menschen passt. Die Umstände im Leben eines Menschens sind oftmals sehr verschieden. Eine Angststörung aufzulösen bedarf keiner "Technik", keinerlei "Lexika".  

 

 

 

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Die Blase der Gedanken

Irgendwann wird es eng.

Und wenn es eng ist, wird es noch enger. Bis die Luft fehlt...

 

Lässt sich eine Angststörung auf einen Level halten? Kontrollieren? Lässt sie sich aushalten? Lässt sich das Leben darauf abstimmen?

 

Angst mietet sich gerne ein. Am liebsten nutzt sie großen Wohnraum. Wenn es ihr zu eng wird, zwingt sie Dich ihr noch mehr zu überlassen. Viele Betroffene können nur nachgeben. Sie geben immer mehr von sich und ihrem Leben ab. Sie leben irgendwann in einer kompletten Enge des Lebens. Sie sind ständig auf der Hut möglichst alles kontrollieren zu müssen. Nur Nuancen von Veränderungen im Alltag könnten eine dieser gefürchteten Panikattacken auslösen. Es ist anstrengend. Mühevoll und ja sind wir ehrlich, es ist gar nicht zu bewältigen. Es geht gar nicht. Die Angst ist immer die, die den Dirigentenstab in der Hand hält. 

 

Aber lässt sich überhaupt alles kontrollieren? Ist es möglich penibel darauf zu achten, dass jeder Tag möglichst gleich verläuft? Sehr viele nutzen die gleichen Wege um von A nach B zu gelangen, führen Rituale ein.  suchen verkrampft nach Sicherheiten. Verlassen sie das Haus, führen sie oft "Gegenstände für die Lebensrettung" mit. Da sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Entweder die "Notfall-Pille", der Traubenzucker, die Kreislauftropfen, das "Ablenk-Handy" (auch um die notwendige Rettung anzurufen) usw. Nur mit diesen Gegenständen gibt es ein etwas besseres Gefühl. Angst"menschen" werden wahre Meister um ihren Geist zu belügen. Oft geschieht es aus Ohnmacht und einfach purer Verzweiflung. Der Körper sendet ja schlussendlich jeden Tag bedrohliche Signale. Der ständige Schwindel, die Schwäche in den Knien, die "komplexen" Sehstörungen und ständig der schwebende Gedanke "es könnte die Kontrolle" verloren werden. 

 

Viele messen jeden Tag und oft auch im Stunden-Takt ihren Blutdruck. Einige landen bei ihrem Hausarzt und bekommen Beta-Blocker. Andere befürchten, dass das Herz aufhören könnte zu schlagen und erklären sogar:" Ich habe gar nichts fühlen oder hören können". Viele können stundenlang "Google" nutzen und finden garantiert immer eine Erklärung unter einer bisher einfach nicht diagnostizierten Krankheit zu leiden. Es entsteht eine nahezu fanatische Suche nach Erklärungen. Warum geht es mir so? Warum habe ich gerade wieder mehr Angst? Warum fühle ich mich so unruhig? Warum kann ich nicht schlafen? Warum befürchte ich etwas nicht zu schaffen? - Die "Warum"- Suche endet in einer Endlos-Schleife. Erklärungen finden sich garantiert und auch immer, aber lindern sie die Angst? 

 

Ich kann aus meiner Erfahrung versichern, dass Angst nicht auf einem Level zu halten ist. Sie ist weder zu kontrollieren, noch lässt es sich mit ihrem Aufenthalt arrangieren. Irgendwann erlebt jeder Betroffene, der glaubt, dass er es könnte, einen Moment genau dieses zu erkennen. Angst ist ein unliebsamer Gast, deren Aufenthalt ganz unterschiedlich verlaufen wird. Du könntest sie freundlich bewirten und hoffen, dass sie eines Tages wieder von alleine verschwinden wird. (Wird sie eher nicht). Du könntest sie ignorieren und missachten. (Sie wird Dich anschreien). Du könntest mit ihr diskutieren und sie bitten Dich zu verlassen. (Frech ins Gesicht wird sie lachen). Du könntest sie akzeptieren und mit ihr in eine WG ziehen. (Vermutlich haltet es ihr es eine Weile gut aus, aber sie wird eines Tages garantiert wieder ihren Platz fordern). 

 

Gedanken der Angst stecken oft in einer Blase fest. Es erfordert viel, diese Blase aufzustechen und zu erleben, wie es sich ohne leben wird. Kontrolle abgeben, loslassen, leben und erleben.. Jahreszeiten, Monate, Tage, Stunden, Minuten, Sekunden - Momente. Die Zeit ist so greifbar, wie ungreifbar. Unaufhaltsam vergeht sie. Egal an welchem Ort. Es ist tatsächlich egal, ob Du gerade in Afrika sitzt oder wie ein Würmchen wimmernd in Deinen vier Wänden. Die Zeit wird vergehen. Ob Deine Gedanken in der "möglich gefährlichen Zukunft" hängen oder im "Jetzt". 

 

Die Angststörung - ja, auch die Panikattacke ist ein Konvolut aus Gedanken (die blitzschnell entstehen), die mit der Zukunft zu tun haben. Wenn Du es schaffst Dir das selbst anzusehen, dann wirst Du es erkennen. Jedes "Aber" - jedes "Vielleicht" schafft Wohnraum für die Angst. Es gibt nicht den perfekten Tag, den besten Moment oder die schlaue Erkenntnis, dass es einfacher werden könnte. Es geschieht nicht einfach so. Das kannst Du Dir getrost abschminken.

 

Es fühlt sich an wie ein Bungee-Sprung. Der erste Sprung sich seiner eigenen Gedanken zu widersetzen. Werde zum Rebell. Die Stimme im Kopf (der Angst) ist nicht die Gegenwart. Sie ist die Zukunft. Die Zukunft kennen wir aber nicht. Niemand. Auch die Angst nicht. Der Anlauf zum ersten Sprung ist immer gewagt. Er wird sich niemals einfach anfühlen. Aber er ist sehr wertvoll. Dieser Sprung wird Dir etwas zeigen. Er wird Dir zeigen, dass Deine Gedanken nur Gedanken sind. Die Befürchtungen werden nicht wahr werden. Wenn Du es wagst, dann hilft Dir vielleicht, dass Du selbst an Dir erkennst, wie Deine Gedanken in die Zukunft wandern wollen und Dir ganz furchtbare "Geschehnisse" einflüstern wollen. Du wirst Dich vielleicht "in Todesgefahr" fühlen und Dein Körper wird Dir Signale setzen. Es wird sich so anfühlen, dass Du es niemals schaffen wirst. Wirst Du aber.  Werde auch hier zum Rebell! Nimm es an und balle die Faust! Sage Dir: Ich bin bereit zu sehen, was wirklich passieren wird! Ich kann es nicht wissen. Oder willst Du ein Leben voller möglichen Dramen? Eventualitäten? 

 

Ich weiß, dass eine Panikattacke furchtbar ist. Sie ist ein ganz schlimmer und grausamer Zustand. Sie ist aber nicht gefährlich! Natürlich ist das leicht gesagt, Aber eine Panikattacke kann auch nur so eskalieren, weil Du Ihr Applaus gibst (Gedanken der Zukunft). Du führst sie zum Erfolg. Nur Du! Sie führt Dich nicht. Auch, wenn es sehr viele irrtümlich glauben. Sei bereit dem "Teufel" in die Augen zu sehen. Die Gedanken werden im Vorfeld schlimmer sein, als in der Realität. 

 

Lebe jetzt! Verstehe das "JETZT"! Ich weiß, dass schaffst auch Du! 

 

 

 

 

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